GEW Baden-Württemberg

Das Hochschulinfo der GEW Baden-Württemberg für das Wintersemester 2015/16 (pdf) berichtet anhand mehrerer Falldarstellungen über die Auswirkungen des „Radikalenerlasses“ im Hochschulbereich.

 

In der Ausgabe 3/2015 der Zeitschrift „Aktiver Ruhestand, die die GEW Baden-Württemberg für ihre Mitglieder im Renten- und Pensionärsalter herausgibt, wird berichtet über die Geschichte der Berufsverbote, das Schicksal von Johannes Meyer-Ingwersen und die Bemühungen um eine Rehabilitierung der baden-württembergischen Betroffenen.

 

Postkarte der GEW Reutlingen/Tübingen mit Überreichung einer „Anti-Duckmaus“ an Ministerpräsident Kretschmann

 

Kundgebung am Tag der Menschenrechte 10.12.2014 vor dem Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart:

Presseerklärung der GEW (pdf), Ansprache von Doro Moritz (pdf lokal) und Bericht in der GEW-Zeitung b&w 1-2/2015, S. 45

 

  • bildung&wissenschaft, Zeitschrift der GEW Baden-Württemberg, Heft 7/2014, Juli 2014

Beseitigung der Folgen: "Die GEW Baden-Württemberg bietet allen damals aus der GEW ausgeschlossenen Kolleginnen und Kollegen an, ihr Eintrittsdatum in die GEW auf den ersten Eintritt in die Gewerkschaft zu korrigieren. Wir bitten deshalb alle betroffenen GEW-Mitglieder, ihren ersten GEW-Eintritt (Monat und Jahr) an die Mitgliederverwaltung mitzuteilen." (pdf-Scan)

 

  • bildung&wissenschaft, Zeitschrift der GEW Baden-Württemberg, Heft 5/2013, Mai 2013
    GEW Baden-Württemberg fordert Abschaffung der Relikte des "Radikalenerlasses"
    Die GEW Baden-Württemberg wandte sich Anfang Mai mit einem Schreiben an alle Abgeordneten des Landtags von Baden-Württemberg, den Radikalenerlass nicht zuletzt wegen der bis heute unheilvollen Nachwirkungen abzuschaffen. Die GEW wünscht sich, dass im Landtag von Baden-Württemberg eine ähnliche Diskussion und Beschlussfassung stattfindet, wie dies in Bremen der Fall war.
    (pdf-File)


  • Beschlüsse der Landesdelegiertenversammlung der GEW Baden-Württemberg
    am 19.04.2012 in Sindelfingen (praktisch einstimmig gefasst):
    Rehabilitierung der Opfer der GEW-Unvereinbarkeitsbeschlüsse
    1. Die GEW Baden-Württemberg begrüßt den Beschluss 109/12 des GEW-Hauptvorstands vom 16. März 2012, in welchem die GEW die Rehabilitierung und Entschädigung der demokratischen und linken politischen Aktiven fordert, die seit 1972 Opfer des sogenannten "Radikalenerlasses" und der darauf beruhenden Politik der Berufsverbote geworden sind, und in dem die GEW für die sogenannten "Unvereinbarkeitsbeschlüsse" um Entschuldigung bittet. Der vorliegende Beschluss dient der konkreten Umsetzung dieses Hauptvorstandsbeschlusses auf Landesebene.
    (... den ganzen Beschluss lesen) (pdf)
    Veranstaltungs- und Aufarbeitungskampagne
    Die GEW-Landesverband Baden-Württemberg initiiert im Jahr 2012 eine Veranstaltungs-und Aufarbeitungskampagne zu 40 Jahren (sogenanntem) Radikalenerlass, Berufsverbote und Unvereinbarkeitsbeschluss.
    (... den ganzen Beschluss lesen) (pdf)
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  • Ministerpräsident Kretschmann bekommt eine „Duckmaus“ überreicht Sindelfingen, 20.04.2012
    (Fotos und mehr zu W. Kretschmann)
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  • bildung&wissenschaft, Zeitschrift der GEW Baden-Württemberg, Heft 11 - 2012
    Demokratische Rechte in Anspruch genommen
    Radikalenerlass: Vor 40 Jahren trat der Erlass in Kraft, der Gesinnungsschnüffelei durch den Verfassungsschutz und Berufsverbote zur Folge hatte. Helmut Vogel befragte zwei Betroffene: Harald Schwaderer und Klaus Lipps
    (Scan, pdf) (Word-Datei)

     
  • bildung&wissenschaft, Zeitschrift der GEW Baden-Württemberg, Heft 01/02 - 2012
    "40 Jahre Radikalenerlass – ein Nachruf"
    Michael Rux, früherer langjähriger stellvertretender Vorsitzender der GEW Baden-Württemberg und Redakteur ihrer damaligen GEW-Lehrerzeitung, heute Leiter ihres Vorstandsbereichs Seniorenpolitik, erinnert sich.
    (pdf auf gew-bw.de) (pdf-File lokal)
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    In der folgenden Ausgabe der Zeitschrift b&w (3 - 2012) erschienen Antworten der seinerzeit Betroffenen Michael Csaszkóczy ("Warum ein Nachruf noch nicht möglich ist") und Christoph Kugler-Niklas ("Ich will meine Akte sehen!") sowie ein Resümee des zuständigen Redakteurs Michael Hirn ("Es gibt nur subjektive Wahrheiten"):
    (pdf-File lokal)
    Hagen Battran (ehemaliger Bezirksvorsitzender der GEW Südbaden, später Leiter des Vorstandsbereichs Grundsatzfragen der GEW Baden-Württemberg) schrieb einen Leserbrief zum Thema ("Gleiche Denkmuster") (ungekürzt, pdf), der in b&w etwas gekürzt abgedruckt wurde (Abdruck, pdf)
    Für ein "Recht zur Selbstverteidigung" plädiert Herbert Guth in der folgenden Ausgabe von
    b&w (4 - 2012). (Scan, pdf)
    Der Autor des Leserbriefs meint sich zu erinnern, dass 1969 der Marburger Soziologie-Professor Werner Hofmann "im Alter von 42 Jahren durch den Hass in den Freitod getrieben" worden sei. Zu dieser Behauptung wurde in b&w (6 - 2012) ein richtigstellender Leserbrief von Lothar Letsche abgedruckt (Scan, pdf)
    Werner Hofmann (1922-1969) war laut Wikipedia "marxistisch orientierter Soziologe und Volkswirt, Gründer des Bundes Demokratischer Wissenschaftler (1968) und Mitbegründer der Partei Aktion Demokratischer Fortschritt (1969)", deren hessischer Spitzenkandidat er war und die damals unter anderem von der DKP unterstützt wurde. Kein anderer als sein Sohn Joachim Hofmann-Göttig hat die Selbstmord-These öffentlich für eine "Legende" erklärt und darauf hingewiesen, dass sein streitbarer Vater an den Folgen einer nicht genügend ernst genommenen Diabetes früh verstarb. (Wer den Konferenzbeitrag vollständig nachlesen möchte: pdf, 8 MB)